Weißhorn und Schwarzhorn / Corno Bianco e Corno Nero

Diese Zeichnung habe ich für ein mehrtägiges Seminar von Paz Mundo gemacht, das Ende Monat bei den Bergen Weiß- und Schwarzhorn (Dolomiten) stattfindet. Daher sehen wir auf dem Bild diese beiden Berge, die zugleich für die Licht- (Tag) und die Schattenseite (Nacht) stehen.
Die Sonne ist leuchtend und kraftvoll über dem weiß schimmernden Berg aufgegangen. Der fliegende Wiedehopf gilt in manchen alten Traditionen als Liebesbote, bei den alten Ägyptern ist er ein Symbol der Dankbarkeit den Eltern gegenüber. Die Alpenblumen symbolisieren die Schönheit der Natur sowie die darin enthaltenen Heilkräfte. Unten links weist der versteinerte Ammonit auf die faszinierende Bletterbachschlucht hin und ist ein Symbol für die Verbindung mit der Vergangenheit.
Rechts steht dem Weißhorn das Schwarzhorn gegenüber. Im Vollmond steht der Vogelschädel für Vergänglichkeit und die Verbindung zu jenen, die uns schon voraus gegangen sind. Die Früchte des Waldes darunter, dargestellt durch Hagebutten, Pfifferling und Blatt,  mit den angedeuteten Tränen im dunklen Hintergrund weisen auf die Anstrengung, die Mühe, die Verluste hin, die den Weg des „Früchtehervorbringens“ begleiten. Darunter in der rechten Ecke sieht man Kristalle. Um diese wunderbaren Schätze im Inneren der Berge zu entdecken, müssen wir wörtlich übertragen in unser tiefstes Inneres hinuntersteigen, bis wir den Ort finden, wo es magisch glänzt und glitzert. Das geschieht, wenn wir den Mut finden, nach unseren noch unentdeckten Fähigkeiten, Talenten und Kräften zu suchen, die uns bei der Bewältigung unserer Aufgaben helfen können.
Das Herz in der Mitte des Bildes vereint Himmel und Erde, Schwarz- und Weißhorn, Innen und Außen. Das Feuer wärmt, leuchtet, reinigt und verwandelt. Das Auge symbolisiert unser drittes Auge, unser inneres Auge, frei nach Antonie de Saint-Exupérys Zitat aus „Der kleine Prinz“: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Über diese besondere Ebene können wir uns mit den anderen austauschen, Kraft geben und diese selber empfangen, Freude und Leid teilen und daran wachsen.


Ho fatto questo disegno per un incontro dell’associazione Paz Mundo che prossimamente avrà luogo nella zona degli Oclini / Corno Bianco e Corno Nero (Dolomiti). Ecco perchè queste due montagne sono rappresentate qui, sono anche da intendere come simboli per luce e ombra, giorno e notte.

All’interno delle montagne troviamo delle pietre preziose, significa che per trovare il tesoro segreto bisogna andare in profondità (di sé stessi) ed è un bell’impegno, ecco perchè vediamo anche lacrime che sono simbolo per fatica, sforzo, perdita.
Il cuore al centro collega terra e cielo, Corno Bianco e Corno Nero, giorno e notte. Il fuoco scalda, brilla, pulisce e trasforma. L’occhio sta per il “terzo occhio” per dirla con Antonie de Saint-Exupéry: Non si vede bene che col cuore. L’essenziale è invisibile agli occhi. (“Il Piccolo Principe”)
Attraverso questo canale passa anche la comunicazione con gli altri per condividere gioia e dolore, per crescere insieme.