Lapbook work in progress… ;)

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“Vorrei fare il lapbook sull’Egitto, la prossima volta…” scrive il mio alunno in una e-mail alcuni giorni prima del nostro prossimo appuntamento.
Un lapbook? sempre volentieri! :)
Come gli è venuta l’idea?
Semplice, aveva visto il mio prototipo di lapbook. Mi è sempre piaciuto l’approccio didattico di lasciar scegliere possibilmente ai bambini l’argomento, i materiali, il modo di approfondire, e ho scoperto che per dare la possibilità di scelta è prima necessario offrire spunti, proposte, idee; altrimenti come fanno a sapere che ad esempio hanno voglia di fare un lapbook, se non ne vedono mai uno? Sarebbe come andare in un ristorante e trovare un menù con pagine completamente vuote, senza la possibilità di assaggiare pietanze nuove, di cui non conoscevi nemmeno l’esistenza. Poi, assaggiando e studiano gli ingredienti, si scopre se piace oppure no. ;)

Eccoci al lavoro.
Un po’ alla volta nascono la copertina, la prima pagina, la seconda pagina. E ogni elemento dà spazio a riflessioni e domande. Le mani sono occupati a disegnare, colorare, ritagliare, incollare, scrivere. La mente è occupata a formulare frasi, cercare soluzioni grafiche e di impaginazione, a riflettere sui contenuti. E la fantasia… la fantasia vola, fa un viaggio nella storia e non vede più piccole piramidi di cartoncino ma grandi e impressionanti monumenti che hanno tanto da raccontare…
Incontriamo sacerdoti, scribi e faraoni. Ma come si fa a ricordarsi di nomi così complicati come
Tutankhamon? “Semplice”, dice lui, “basta pensare a ‘Tutt’un camion!” ;)

“Ich möchte nächstes Mal bitte ein Ägypten-Lapbook machen”, steht in der E-mail meines Schülers einige Tage vor unserem nächsten Treffen.
Ein Lapbook? Na klar, immer gerne! :)
Wie ist er denn auf die Idee gekommen? Er hatte natürlich mein Prototyp-Lapbook gesehen. Ich bin immer schon davon begeistert gewesen, den Kindern beim Lernen möglichst viel Entscheidungsfreiheit zu Thema, Inhalt, Durchführung, Materialien usw. zu überlassen. Um entscheiden zu können, braucht es dann auch konkrete Vorstellungen, daher sehe ich es als Aufgabe der LernbegleiterInnen, Vorschläge, Umsetzungsideen, inhaltliche Hinweise anzubieten. Sonst wäre es in etwas so, als ginge man in ein Restaurant, wo es in den Menüvorschlägen nur weiße Seiten gibt. Wie soll man etwas Neues kosten, ausprobieren, versuchen, wenn man gar nicht weiß, dass es existiert? Nur durch Ausprobieren und Studieren der Zutaten erfährt man, ob es schmeckt oder nicht. :)
Und da sind wir schon mitten in der Arbeit.
Schritt für Schritt entstehen Umschlag, dann die erste und die zweite Seite. Jedes Lapbook-Element schafft Anlässe für Überlegungen und Fragen. Die Hände sind beschäftigt mit Zeichnen, Ausmalen, Ausschneiden, Kleben, Schreiben. Die Gedanken üben sich im Formen von Sätzen, im Finden von Lösungen für Grafik und Einteilung, im Nachdenken über Inhalte. Und die Fantasie… sie fliegt, sie unternimmt eine Reise in ferne Zeiten und sieht keine kleinen Papierpyramiden mehr sondern große, eindrucksvolle Bauten, die viel zu erzählen haben…
Wir begegnen Priestern, Schreibern und Pharaonen. Aber wie soll man sich so komplizierte Namen merken wie Tutankhamon (ital. für Tutanchamun)? “Das geht ganz einfach”, sagt er nach einer Weile, “ich muss nur an ‘Tutt’un camion’ (ital. soviel wie ‘Alles ein Lastwagen‘) denken!” ;)

 

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One thought on “Lapbook work in progress… ;)

  1. Was du da über Ägypten machst ist wirklich toll. Ich habe mir gleich einige Aktivitäten gemerkt für wenn wir im März mehr über das alte Ägypten lernen werden.

    Übrigens finde ich linguistisch lustig das Ägypten auf Italienisch kein p hat. Das muss ich mal analysieren.

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