Lapbook: “Diabetes”

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Meine Freundin Marta hat mit ihrem Sohn ein fabelhaftes Lapbook über Diabetes hergestellt. In einem kleinen Interview erzählt sie, wie sie auf diese Idee kam und wie die Arbeit am Lapbook verlief.

La mia amica Marta insieme a suo figlio ha costruito un meraviglioso lapbook sull’argomento diabete. Ecco una piccola intervista su questo interessante progetto. Buona lettura!

13817214_2075557416002723_1847652587_nMarta, wie seid ihr auf diese Idee gekommen?
Matteo liebt Lapbooks. Eines Tages, als wir zu einer Kontrolluntersuchung ins Krankenhaus mussten, hat er sein Bienen- und sein Urzeitlapbook mitgenommen, um sie dem Arzt zu zeigen. Dieser ist eine sehr nette Person, er unterstützt unsere Entscheidung, Homeschooling zu machen und möchte immer auf dem Laufenden sein und erfahren, mit was Matteo sich gerade lernmäßig beschäftigt. Also wollte Matteo ihm diese Lapbooks zeigen. Als der Arzt sie sah, war er regelrecht hingerissen davon! Als wir das Krankenhaus verließen, schaute mein Sohn mich an und wir hatten denselben Gedanken: Wir machen ein Lapbook über Diabetes für unseren Arzt und schenken es ihm dann!

Marta, come mai avete deciso di preparare un lapbook su questo argomento?
Matteo è un grande appassionato di lapbook e in occasione di una visita di controllo in ospedale, aveva portato quelli sulle api e sulla preistoria per farli vedere al medico. Quest’ultimo è una persona veramente stupenda, appoggia e sostiene la nostra scelta di fare homeschooling ed è interessatissimo ad ogni attività che svolgiamo, per cui Matteo era più che entusiasta di fargli vedere le sue nuove ricerche. Quando ha visto i lapbook è rimasto affascinato da questi capolavori. Appena usciti dall’ambulatorio io e Matteo ci siamo guardati negli occhi e ci siamo capiti all’istante! Perché non ne facciamo uno sul diabete e glielo regaliamo?


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Wie ging die Arbeit am Lapbook konkret vor sich?
Als erstes haben wir uns mehr Infos zum Thema zusammengesucht und dabei auch viele Einzelheiten gelernt, die uns vorher gar nicht so klar waren. Es war eine ausgezeichnete Gelegenheit für eine unabhängige Recherche, und das auf diesem Weg selbst zusammengesuchte Wissen ist einfach etwas ganz anderes als die Informationen, die wir damals erhalten hatten, als wir uns das erste Mal mit dieser Erkrankung konfrontiert sahen.
Als nächstes haben wir die Bereiche ausgesucht, die wir am wichtigsten hielten.
Schließlich haben wir ein kleines Lapbookmodell erstellt. Dafür haben wir einfach ein weißes Blatt Papier genommen und es wie ein kleines Lapbook gefaltet. Nun wurden die wichtigsten Informationen in die Mitte geschrieben und rundum weitere Details zum Thema. Die Seitenwände des Lapbooks wurden mit weniger wichtigen, aber immer noch interessanten Informationen bestückt – Dinge, die mit dem Alltag mit dieser Erkrankung zu tun haben.
Matteo ist jetzt siebeneinhalb Jahre alt und hat durch dieses Lapbook wirklich viel gelernt. Er kann nun selber viel besser erklären, was es mit dem Diabetes auf sich hat – sogar viel besser als viele Erwachsenen es erklären können.
Für die Rückseite des Lapbooks haben wir nach einem Gedicht zum Thema gesucht. Ein 11jähriges Kind hat es geschrieben und online veröffentlicht. Es heißt “Mein Freund Diabetes”.
Am Ende haben wir noch einige von Sybilles Zeichnungen (sie hat vor einigen Jahren eine Broschüre zum Thema gestaltet) ins Lapbook geklebt.

Come si è svolto il lavoro in concreto?
Prima di tutto abbiamo approfondito e studiato alcune cose che non conoscevamo sul diabete di tipo 1. E’ stata un’ottima occasione per fare una ricerca indipendente, che sicuramente verrà sempre ricordata e fatta nostra, diversamente dalle informazioni che avevamo ricevuto quando ci eravamo appena scontrati con questa malattia.
Poi abbiamo scelto i temi che noi ritenevamo più importanti.
A questo punto abbiamo fatto un progetto a matita su un foglio A4, piegandolo come un lapbook, ponendo nel centro il punto principale e poi a raggiera tutti i vari aspetti dell’argomento. Nelle facciate laterali ci siamo dedicati invece ad informazioni “marginali” ma pur sempre importanti perché fanno parte della gestione quotidiana della malattia. Matteo adesso ha 7 anni e mezzo e ha imparato davvero tanto da questo lapbook. Ora è in grado di spiegare cosa sia il diabete autoimmune sicuramente meglio di tutti gli adulti che conosco.
Infine, sul retro del cartoncino, abbiamo riportato una poesia sul diabete che avevamo trovato in internet, scritta da un bambino di 11 anni. Abbiamo abbellito il tutto con i disegni di Sybille.

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Wie lange habt ihr am Lapbook gearbeitet?
Zwischen Recherche und Umsetzung haben wir ungefähr eine Woche gebraucht, wobei wir dem Lapbook täglich ein paar Stunden gewidmet haben.

Quanto tempo ci avete impiegato?
Tra la ricerca e la realizzazione definitiva abbiamo impiegato circa una settimana, dedicando solo poche ore al giorno al lapbook.

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Erzähle über die Reaktionen der Leute, die euer Lapbook schon gesehen haben.
Soooo große Augen und ein offener Mund!! Alla waren ganz hingerissen von diesem farbenfrohen Werk und auch davon, dass ein doch eher sensibles Thema wie eine Krankheit auch mit lustigen Zeichnungen dargestellt worden ist. Kaum jemand hat mir anfangs geglaubt, dass Matteo sehr aktiv an dem Projekt mitgearbeitet hat. Tatsache ist aber, dass es ein richtiges Teamprojekt ist. Er hat mich immer wieder beraten, da er als Betroffener sich ja z. B. mit den Symptomen am besten auskennt. Während wir am Lapbook gearbeitet haben, stellten wir uns manchmal vor, dass es sich vielleicht von den im Wartesaal unseres Arztes wartenden Kindern als nützlicher Zeitvertreib gut machen könnte. Die Sprache, die wir verwendet haben, ist ja nicht besonders technisch, da wir eben vor allem an Kinder als Nutznießer des Lapbooks gedacht haben. Es ist dann aber so gekommen, dass das Lapbook unglaublich große Begeisterung erfahren hat und darum nun regelmäßig in der Abteilung für Diabetologie der Pädiatrie im Krankenhaus Padua verwendet wird. Bei jedem Kind, das neu mit dieser Erkrankung in die Abteilung kommt, wird eine Art “Unterrichtseinheit” für die ganze Familie gestaltet, und im Mittelpunkt steht dabei unser Lapbook! Die Ärzte finden es als Lernmaterial sehr nützlich und praktisch. Dass wir alles mit einfachen und kindgerechten Worten erklärt haben, macht es auch für jene, die mit diesem und mit medizinischen Themen allgemein noch keine besondere Berührung hatten, leichter, sich auf alles einzulassen. Wir freuen uns sehr über diese gelungene Projekt – nicht nur war es für uns eine Freude, das Lapbook zu gestalten, sondern auch festzustellen, dass es für andere sehr nützlich sein kann.

Potresti raccontare come sono state le reazioni di chi ha potuto sfogliare il lapbook?
Occhi sgranati e bocca aperta!! Sono stati tutti sorpresi dall’esplosione di colori e dai disegni divertenti che trattano un argomento così delicato. Nessuno credeva che Matteo avesse partecipato attivamente al progetto invece abbiamo svolto un bellissimo lavoro di squadra. Lui mi ha aiutata anche in qualità di consulente, visto che i sintomi li vive in prima persona. Mentre creavamo questo lapbook, sotto sotto speravamo che potesse essere utilizzato come metodo di intrattenimento per i bambini durante le visite di controllo, nei momenti in cui i genitori parlano con il medico. Il linguaggio utilizzato non è certo tecnico: abbiamo volutamente pensato di rivolgerci ai più piccoli. Invece è stato apprezzato talmente tanto che il nostro lavoro adesso viene impiegato puntualmente nel reparto di diabetologia presso la pediatria dell’ospedale di Padova. Per ogni bambino ricoverato con esordio di diabete, vengono organizzate delle “lezioni” a tutta la famiglia e il nostro lapbook ormai è uno strumento didattico che accompagna la spiegazione dei medici. E’ molto gradito nonostante il linguaggio diretto ai più piccoli perché è utilissimo per far comprendere un argomento così complesso a chi non ha conoscenze mediche, proprio come noi. Siamo stati felici di aver realizzato un lapbook per il piacere di farlo ma che poi si è rivelato utile anche per molte altre persone.

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Welchen Rat könnt ihr jenen geben, die zum ersten Mal ein Lapbook basteln?
Mein erster Ratschlag ist: Sucht euch ein Thema, das euch begeistert, euch wichtig ist. Dann – wie vorher gesagt – sollte man ein kleines Lapbookmodell erstellen und die Inhalte grob planen (Anordnung, Inhalte, welche Lapbookelemente/fensterchen usw.). Persönlich mag ich selber am liebsten die bunten und lustigen Lapbooks, auch wenn sie z. B. schulische Themen betreffen, daher Tür auf für Kreativität und Zeichnungen und Bilder (auch kopiert oder aus dem Internet). Damit das Lapbook wirklich schön wird, empfehle ich, sich dabei Zeit zu lassen und nicht versuchen, so rasch wie möglich fertig zu werden.

Quale consiglio vorresti dare a chi è alle prese con il suo primo lapbook?
Il mio consiglio principale è di scegliere un argomento appassionante. Poi, come ho scritto sopra, secondo me è indispensabile fare una bozza e pianificare il lavoro (disposizione, argomenti, tipo di finestrelle ecc.). Io personalmente preferisco i lapbook colorati e divertenti, anche se trattano temi scolastici, per cui via libera alla creatività ed ai disegni (anche copiati o scaricati da internet). Per un’ottima realizzazione consiglio di non avere fretta di finire presto.

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Danke liebe Marta für das Interview! Ich freue mich sehr über den großartigen Erfolg eures Lapbooks.
Marta und Matteo gehören übrigens – das darf ich an dieser Stelle sagen *zwinker* – zu meinen größten Fans und sind jedesmal die ersten, die sich meine Lernmaterialanleitungen besorgen. Da bin ich jetzt schon auch ein bisschen mit-stolz auf ihr Diabeteslapbook! ;)

Grazie cara Marta per l’intervista! E ancora complimenti per il vostro stupendo progetto e il suo successo.
Marta e Matteo – a questo punto lo posso dire, vero? ;) – sono tra i miei fans più grandi e praticamente sempre i primi che si lanciano sulle mie Raccolte di materiali didattici. E dunque sono un po’ orgogliosa anch’io di questo bellissimo lapbook! :D

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