L’orso di Cles / Der Bär von Cles

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“L’orso in letargo e la neve che cade su Castel Cles e sul Lago di Santa Giustina” é uno dei disegni per la “Collezione di cartoline e biglietti Inverno 2015/2016”. L’idea mi é venuta dopo essere stata proprio a Cles alcune settimane fa. :)
(Ad essere precisi: l’orso tiene un semi-letargo, non un vero letargo)

“Der Bär  hält Winterruhe und der Schnee fällt auf Schloss Cles und auf den Santa-Giustina-See”  ist eine der Zeichnungen für die Kartenserie “Winter 2015/2016”. Die Idee dazu war mir gekommen, nachdem ich die schöne Landschaft in Cles vor einigen Wochen gesehen hatte. :)

 

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13 thoughts on “L’orso di Cles / Der Bär von Cles

    1. Ja, und wie! Mit einem Projekt wurden 1999 Bären sozusagen wiedereingegliedert (nachdem es keine freilebenden mehr gegeben hatte) und derzeit leben in der Nachbarprovinz an die 50 Alpenbären (Ursus arctos), in Südtirol auch einige. Es kommt leider immer wieder zu Problemen, heuer wurde z. B. ein Jogger angefallen, auch werden Bienenstöcke geplündert und Schafe und Kälber gerissen. Meine Freunde in Cles erzählten, sie hätten schon einige Male einen Bären zu Gesicht bekommen. Da dies nicht nur “im tiefen Wald” oder hoch im Gebirge passiert, sondern einige Bären sich durchaus ganz in die Nähe der Ortschaft wagen, haben die Leute dort natürlich Angst.

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      1. EvaNY

        Das ist aber eigenartig, daß die Bären sich so nah an Menschen trauen! So etwas passiert doch eigentlich nur, wenn sie nicht genug zu essen haben. Vielleicht hätte man sie nicht wieder einführen sollen. Hier sieht man die Bären nur im Winter, doch sie sind immer hier gewesen, also nie ausgerottet worden.

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      2. Das mit der Wiederansiedelung der Bären ist ziemlich umstritten. Eines der Probleme ist, dass die Gebiete doch mehr oder weniger alle seit Jahren touristisch erschlossen sind (Wanderwege usw.), und das ist nicht so kompatibel mit mehreren Bären. Diese wandern ja auch durch das Land, halten sich also nicht fix an einer Stelle auf, so dass man diese einfach meiden kann. Und vor allem im Gebiet Trentino scheinen es nun wirklich zu viele geworden zu sein (Berichten zufolge wurden heuer 13 neue Bärenjungen geboren). Es wird in der Politik gerade diskutiert, wie man die Sache nun angehen soll. Die Bevölkerung selbst ist gespalten: die in der Stadt lebende sieht die Bären eher von einem “romantischen” Blickwinkel, während die Landbevölkerung, die direkt betroffen ist, es ganz anders sieht – ist ja klar.

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      3. Soweit ich die Diskussion mitverfolge, scheint es nicht so einfach zu sein, weil die Bären vom Naturschutzgesetz besonders stark geschützt sind, sie dürfen also rechtlich nicht einfach der Natur entnommen werden. Mal sehen, wie sich die Politik letztlich entscheidet.

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      4. EvaNY

        Ich nehme an, daß auch die strengsten Naturschutzgesetze verändert werden, wenn ein anderer Teil der Natur, hier der Mensch, großen Schaden leidet. Hoffentlich muß nicht erst eine Katastrophe passieren, bevor man eine gute Lösung findet.

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      5. EvaNY

        Ich habe diesen Artikel jetzt endlich gelesen. Das “Reden, Singen, Beten” ist wirklich lustig. Als ich in Kanada war, hat man aber empfohlen, richtig Krach zu machen. Mein Vater hat mir erzählt, daß es in ihrem Landkreis in Norddeutschland wieder Wölfe gibt, die auch gefährlich werden können. Vielleicht hätte man diese Tiere doch besser nicht wieder einführen sollen.

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      6. In bestimmten Gegenden Italiens gibt es auch Wölfe. Eine Bekannte von mir bewirtschaftet dort einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb mit Schafen, und es kommt immer wieder zu Begegnungen mit Wölfen, ihr ist dabei gar nicht geheuer zumute und sie haben sich viele Schäferhunde zugelegt.

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      7. EvaNY

        Ich glaube, es war besser ohne Bären und Wölfe. Wölfe treten ja auch im Rudel auf, das ist schon unheimlich.

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